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  • chianti

    Ein Landstrich, der immer schon Synomym für prächtige Landschaften und guten Wein war

    Das Chiantigebiet ist dieser wunderbare Landstrich zwischen Florenz und Siena, der heute aus den Gemeinden Radda, Gaiole und Castellina besteht, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der französischen Dominierung in den senesischen Einzugsbereich eintraten, der mit der Einheit Italiens zur Provinz Siena wurde.

    In der Geschichte des Chianti spielten Ereignisse im Zusammenhang mit Speisen und vor allem Wein ein große Rolle. Man erinnere sich nur an eine der wichtigsten Persönlichkeiten während des italienischen Risorgimento, Bettino Ricasoli. Im Landgut seines Castello di Brolio, unternahm Ricasoli önologische Forschungen, die ihn als den Vater des modernen Chianti ausweisen. Sein Rezept für einen Wein mit großer Persönlichkeit wurde über Jahre hin befolgt und hat dazu beigetragen, den Chianti zu einem bekannten und geschätzten Wein zu machen. Die Definition der Grenzen des Chiantigebietes ließ allerdings noch auf sich warten. Erst 1924 mit der legalen Gründung des Consorzio del Vino Chianti Classico in Radda in Chianti versammlten sich die traditionell produzierenden Weingüter des Gebietes, um den Namen ihres Weins zu schützen.. Als Emblem übernahmen sie das der alten „Lega del Chianti“: den Gallo Nero (schwarzen Hahn) auf goldenem Untergrund.