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  • via francigena

    Zurück in die Vergangenheit auf den Wegen der Via Francigena

    Der Streckenabschnitt, der durch das Elsatal führt, hat seinen alten Charme beibehalten und ist einer charakteristischsten der Via Francigena. Eine Wanderung durch die an Geschichte und Erinnerungen an jene Epoche reiche Landschaft bedeutet in die Vergangenheit zu tauchen: alte Hospize, Klöster, Abteien und Konvente findet man entlang der Strecke. Vom Palazzo San Lorenzo in Colle Val D’Elsa beginnt die Reise, wie die Tausender Pilger, die sich aus ganz Europa in die Heilige Stadt aufmachten. Von hier in Richtung Siena durch kleine Dörfer wie Castel Petraio, ein Landsitz, der im 15. Jahrhundert in eine Villa umgewandelt wurde, und Abbadia Isola, wo die Pilger, die auf der Frankenstraße unterwegs waren, Kost und Aufnahme fanden und die wegen ihrer Kirche mit den beiden Portalen in der Hauptfassade bekannt ist, die dem Eingang der Grabeskirche in Jerusalem ähnelt. Auf der Strecke befindet sich auch das Castello di Monteriggioni, dessen perfekt erhaltener Mauerring 1213 errichtet wurde.

    Von hier geht es nach Siena weiter, wo sich das älteste Krankenhaus und Hospiz des Gebiets befand, das Santa Maria della Scala, heute eine bedeutender Museumskomplex. Von hier kehren wir ins Elsatal zurück, wo es noch einiges zu entdecken gibt: die alte Stadt wurde wegen ihrer Kristallglasherstellung als "Kristallstadt" weltberühmt.

    Weiter führt uns die Strecke nach San Gimignano, ein prächtiges Beispiel für eine Stadt aus dem Mittelalter, deren Stadtbild erhalten geblieben ist und wegen ihrer zahlreichen Wohntürme einzigartig ist. Auch durch dieses wunderschöne Städtchen führt die Via Francigena, auf der wir dann nach Certaldo gelangen, ein weiterer bestens erhaltener Dorfkern aus dem Mittelalter, um dann unseren Rundweg in Tavarnelle enden zu lassen.