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    Radda in Chianti

    Ein Hotel in der historischen Gemeinde, die zur Lega del Chianti Classico gehörte.

    Die Gemeinde Radda war der Hauptort der Lega del Chianti aus dem 13. Jhd., sie liegt auf ca. 500 m Seehöhe und ist von Wäldern und Hügeln umgeben. In der Gemeinde Radda in Chianti befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, darunter: die Pieve di San Giusto in Salcio und die Pieve di Santa Maria Novella. Ganz zu schweigen von Dörfern wie Volpaia und Castelvecchi. Im Gebiet von Radda in Chianti, im Herzen des Chianti Classico, gibt es Weingüter internationalen Renommées wie Castello di Albola und Castello di Volpaia.

    Die Ursprünge Raddas gehen auf ca. 2000 v.Chr. zurück. Das Dorf Radda hat etruskische Wurzeln, jedoch blieben von deren Siedlungen wenige Spuren, die heute in den Fundamenten der alten Häuser und durch das Auffinden von Fundstücken aus Ton sichtbar sind. Im 5. Jhd. n. Chr., als das Römische Reich aufgrund der Barbareneinfälle fiel, bestand das Chiantigebiet aus kleinen Dörfern mit fünf oder sechs Häusern, deren Namen auch heute noch gebräuchlich sind: Radda, Monterinaldi, Volpaia, Castelvecchi, Albola. Im 9. bis 10. Jahrhundert, als die Feudalgesellschaft Einzug hielt und im Chianti, das sich zu jener Zeit in der Hand der Grafen Guidi und der Marchesi der Toskana befand, die Dörfer befestigt wurden, begann Radda größer zu werden. Die so entstandenen kleinen Dorfflecken gehören auch heute noch zum Gemeindegebiet von Radda in Chianti und konnten ihre mittelalterliche Struktur bewahren.