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    Landschlösser des Chianti-Gebiets

    Zurück in die Vergangenheit mit einem Besuch bei den Landschlössern von Brolio, Meleto und Vertine

    Palazzo San Niccolò organisiert auch die Tour zu den Landschlössern des Chianti, zu den bekanntesten und bedeutendsten gehört das Castello di Meleto: imponentes Landschloss vor den Toren von Gaiole in Chianti, das umsäumt ist von Jahrhunderte altem Baumbestand. Über den Ursprung von Castello di Meleto weiß man recht wenig. Es wurde wahrscheinlich gegen Ende des 12. Jahrhunderts von einem Zweig der Familie Ricasoli errichtet. Das jetzige Gebäude besteht aus einem quasi quadratischen Baukörper, der einen noch älteren Turm umschließt; aus dem 15. Jahrhundert stammen wahrscheinlich die beiden gut erhaltenen zylindrischen Wachtürme an den Süd- und Ostecken, deren Fundamente die Form einer Eskarpe zeigen, denen eine vorspringende Turmspitze entspricht. Der Rest des Gebäudes umschließt einen eleganten Innenhof, wie er zur Zeit der Rennaissance üblich war. Es wurde zur Barockzeit umgestaltet wie die großen Fenster mit Fensterbänken und das Portal in der Südwest-Fassade bezeugen.

    Castello di Brolio: wurde 1009 vom Marchese Bonifazio, Sohn des Grafen Alberto, mit seinem Hof an die Badia von Florenz verschenkt. Gegen Mitte des folgenden Jahrhunderts ging es in den Besitz der Firidolfi über, womit es unter den Einflussbereich von Florenz gelangte. Florenz erachtete es als so wichtig, dass 1298 ein Stadtvogt dorthin entsandt wurde, der daraufhin eine neue Befestigungsanlage errichten ließ. Die neuen Mauern erhielten die Form eines unregelmäßigen Pentagons und sind die ersten Beispiele für eine Befestigungsanlage mit Bastionen, wenn auch noch in rudimentaler Ausführung. Sie sind auch heute noch gut erhalten und zeigen eine hohe Basis in Form einer Eskarpe und zahlreiche, in unterschiedlichen Höhen angebrachte Schießscharten, der spannendeste Teil der Anlage. Im 19. Jahrhundert war das Castello di Brolio Wohnsitz und Rückzugsort von Bettino Ricasoli, jenem großen Staatsmann zur Zeit der Gründung des italienischen Nationalstaats; als ein überaus kultivierter Mann, dazu beispielhafter Agronom, war er es, der die Zusammensetzung des Chianti-Weins, das heißt die Prozentsätze der verschiedenen Rebensorten, festgelegt hat. Während dieser Zeit wurde das Schloss in typisch romantischer Manier umgestaltet und zeigt nun architektonische Elemente im neogotisch-senesischen Stil.

    Eine weitere sehenswerte aus dem Mittelalter stammende Burganlage ist Vertine, von jeher einer der wichtigsten strategischen Punkte des Chianti-Gebiets. Vertine ist heute einer der außergewöhnlichsten und eindrucksvollsten Orte, ein befestigtes mittelalterliches Dorf: auf der einen Seite einer Ringstraße reihen sich die ursprünglich errichteten Häuser, der Zugang zur Burg erfolgt durch ein Tor, neben dem ein imposanter Burgfried aus Naturstein steht, mit einem schönen Tor mit Spitzbogen und Rundbogenfenstern, in denen Werksteine aus dunklem Stein sich mit dem Weiß des Alberese-Stein abwechseln. Erhalten sind des weiteren Mauertrakte mit einem halbrunden Turm und ein bemerkenswert hohes Gebäude im südlichen Teil des Dorfes.